Das Revival des Handwerks

Einen Handwerksbetrieb in der neunten Generation führen? Heutzutage kaum noch denkbar. Doch trotz steigender Fernostproduktion, erlebt Handwerk und Tradition ein sagenhaftes Revival. Stefan Wimmer, Geschäftsführer und Inhaber der Schneiderei Wimmer, verrät „Zukunft ist Thema“ worauf es ankommt.

Stefan Wimmer mit Frau Monika und Sohn Leonhard.

Als die Schneiderei Wimmer 1741 das Licht der Welt erblickte, mussten Kleidungsstücke vor allem eines sein: praktisch. Die harte Arbeit auf dem Hof bei Wind und Wetter durfte den Stoffen nichts anhaben. Jetzt, fast drei Jahrhunderte später, sei es den Kleidungsstücken erlaubt, mehr schön als praktikabel zu sein. 

Bis auf die Mechanisierung und etwas Farbe habe sich über die Jahre jedoch kaum etwas verändert, verrät Schneiderei Inhaber Stefan Wimmer: „Natürlich wird jetzt viel mehr maschinell erzeugt als früher, aber das Handwerk ist das Gleiche. Die Modelle sind jetzt nur etwas bunter und dünner, denn sie müssen nicht mehr so viel aushalten.“ 

Trend trifft Tracht 

Das Sortiment der Schneiderei wiegt sich gekonnt im Spagat zwischen Tradition und Moderne. Das Grundwissen der Trachten aus verschiedenen Regionen verankert sich in der Auswahl von Farbe und Schnitt. Der moderne Salzburger Zeitgeist lässt sich neben klassischen Hirschlederhosen und Dirndlmodellen, auch in der Hochzeitstracht finden.

Die Suche nach „dem perfekten Kleid“ ist nicht einfach, das weiß auch der Geschäftsführer: „Man muss sich in die Person hineinfühlen, egal ob das nun eine Braut ist oder ein anderer spezieller Anlass. Deshalb beraten wir immer individuell, je nach Farbe und Typ.  Wir wollen, dass unsere Kunden unsere Tracht gerne tragen und eine Freude haben damit. Wir wollen, dass sie Komplimente bekommen.“

Zur Tradition tragen auch die ausgewählten Stoffe bei: „Uns ist es sehr wichtig, dass wir regionale Zulieferer haben. Wir wollen, dass unser Leinen, Loden und Co. so regional wie möglich ist“, erklärt Stefan Wimmer, der die gleichnamige Schneiderei zusammen mit seiner Frau Monika leitet.

Umbau durch Crowdfunding

„Wir waren gerade bei der Planung des Umbaus der Schneiderei, als wir zufällig in der Zeitung über das alternative Finanzierungsmodel der Gasteiner Bergbahnen gelesen haben. Da haben wir uns gedacht, vielleicht funktioniert das Prinzip Crowdfunding auch für uns“, so Stefan Wimmer. Unter dem Motto „regionales Geld arbeitet für regionale Firmen“ hat die Schneiderei verschiedene Modelle zur Verfügung gestellt. Man kann sich mit der Rückzahlung von Zinsen oder Gutscheinform beteiligen. Als nach einem Monat bereits das Ziel von 250.000 Euro erreicht war, wurde es auf 350.000 Euro aufgestockt. „Der Großteil ist regionales Geld. Es haben sehr viele Kunden mitgemacht aber auch Mitarbeiter und gute Bekannte“.

Es ist vor allem eine Investition in die Zukunft der Schneiderei, sagt Wimmer: „Für mich und meine Frau wäre das Projekt zu groß gewesen, aber so kann auch die nächste Generation damit arbeiten.“ Und die nächste Generation steht bereits in den Startlöchern, denn Sohn Leonhard wurde 2016 von der Wirtschaftskammer Salzburg zum „Lehrling des Jahres 2016“ ausgezeichnet und hat vor Kurzem seine dritte Gesellenprüfung zum Damen- und Herrenkleidermacher absolviert.

Dem Handwerk und der Zukunftsvision sei zu verdanken, dass die Schneiderei Wimmer zum Urgestein der Salzburger Handwerkerschaft gehört und auch wohl weiterhin gehören wird.

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