Mit Biokosmetik in den Beauty Olymp

Eine Zahnpasta mit Kokosöl, eine Haarmaske aus Sonnenblumenkernen, ein Deo aus Rosenwasser – die Auswahl an Naturkosmetik in Bio- und Drogeriemärkten ist groß. Für biologische Inhaltsstoffe und Natur aus der Tube, greift der Endverbraucher auch gerne etwas tiefer in die Tasche. Bereits vor 30 Jahren, und damit lange vor dem Trend zum gekauften „guten Gewissen“ hat eine Salzburgerin an natürlichen Pflegeprodukten getüftelt. „Zukunft ist Thema“ sprach mit Maria Pieper, Self-made Woman und Pionierin im Bereich der Biokosmetik.

Maria Pieper mit Enkel Jonathan

Alles begann mit der Idee „aussteigen“ zu wollen. Weg aus der überfüllten Stadt, zurück zum Ursprung, zurück zur Natur. In der Südsteiermark, gelegen an der slowenischen Grenze, fanden Maria Pieper und ihr Mann nach drei Jahren Suche endlich den Platz zum Wohlfühlen. Umringt von Natur, entdeckte die Salzburgerin ihr Interesse an Pflanzen und deren Wirkung. Zwischen der ersten selbstgemachten Ringelblumensalbe und dem heutigen Angebot der MARíAS Organic Care, liegen nun 30 Jahre. Doch das Motto „ohne Chemie, ohne Belastung für den Mensch und Natur“, gilt heute genauso wie damals.

Inzwischen bietet die „Pieper Biokosmetik Manufaktur“ neben biologisch hergestellter Kosmetik auch Workshops und Schulung zum Thema an.

Zukunft ist Thema: Inwiefern unterscheidet sich die Herstellung Ihrer Kosmetik zu anderen  Herstellern? 

Maria Pieper: „Biokosmetik unterscheidet sich natürlich wesentlich von „herkömmlicher“ Kosmetik. Die Richtlinien dafür sind im österreichischen Lebensmittelbuch verankert und werden von unabhängigen Kontrollstellen – bei uns von Austria Bio Garantie – kontrolliert. Allein das Thema Richtlinien und Siegel ist sehr komplex und ich sehe immer wieder, wie schwierig es für „normale“ Konsumenten ist, sich im Dschungel der stetig wachsenden Siegel auch nur annährend auszukennen. Eine für mich ganz neue Erkenntnis war das Siegel Fair Trade für Kosmetik, das wir alle kennen, weil es auf zahlreichen Produkten, meist Lebensmittel, zu finden ist. Fair Trade zertifizierte Shampoos müssen lediglich 2 % Fair Trade Rohstoffe enthalten. Cremes, Lotionen, etc. nur 5 % !“

Regionalität spielt bei Lebensmitteln eine sehr starke Rolle. Trifft dies auch auf Kosmetik zu? 

Kosmetik ist etwas komplexer als Lebensmittel. Alles was wir zukünftig vermeiden können, um die Umwelt zusätzlich und unnötig zu belasten, sollten wir tun. Ich habe eine neue Hotelzimmer Kosmetiklinie entwickelt, bei der ich speziell auf Regionalität geachtet habe: Hafermilch im Shampoo aus österreichischem Hafer, Sonnenblumenöl, Leinöl und Mohnöl aus dem Waldviertel, Rosen aus der Steiermark.

Was mir besonders wichtig war, weil speziell in Hotels eine Unmenge an Plastikmüll durch Kosmetikverpackungen anfällt: Die Flaschen für diese Serie wurden aus Abfall hergestellt – aus Zuckerrohr nach dem Pressvorgang. Es wird daran geforscht und gearbeitet, dass diese mit Hilfe von Mikroorganismen mit kompostierbar sind. Wünschenswert wäre natürlich, wenn es nicht Zuckerrohr wäre, sondern unsere Zuckerrüben – da wären wir wieder bei der Regionalität. Der Fokus ist schon einmal darauf gerichtet, dass wir uns anstrengen müssen, die Abfallberge zu reduzieren.

Kann sich ein solches Nischenprodukt gegenüber den großen Beauty Marken überhaupt behaupten? 

Da es sich um Nischenprodukte handelt, können wir uns sehr gut behaupten. Die Nische wächst und Natur- und Biokosmetik hat ein jährliches Wachstum von 20 %, wo hingegen herkömmliche Kosmetik stagniert. Tatsache ist auch, dass immer mehr Menschen kritisch konsumieren und Verantwortung übernehmen wollen, und das ist gut so.

Nun erkennen die großen Marken natürlich auch, dass es hier einen Markt gibt und drängen mit viel Werbung mit Naturkosmetik in den Markt. Ich möchte aber nachdrücklich darauf hinweisen, dass zwischen Naturkosmetik und Biokosmetik ein großer Unterschied besteht! Nur so viel sei als Beispiel gesagt: Es macht einen enormen Unterschied, ob man Pflanzenöle aus kontrolliert biologischem Anbau, schonend gepresst, sodass alle wichtigen Fettbegleitstoffe erhalten bleiben, verwendet, oder solche aus mit Pestiziden behandelten Pflanzen, die in der Folge hoch erhitzt und raffiniert werden. Also gut hinsehen: Nur zertifizierte Biokosmetik garantiert echte Natur!

(Stand 10/2017)

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