Mehr als nur ein Stück Stoff

Von der Wirtschaftskammer als Nischenweltmeister ausgezeichnet, setzt die Pinzgauer Firma „Fahnen Gärtner“ neben der kompletten Eigenproduktion, vor allem auf Familienfreundlichkeit. Dass hinter einer Gärtner Fahne ein ganzes Stück Heimat steckt, erzählt Geschäftsführer Gerald Heerdegen, im Gespräch mit „Zukunft ist Thema“.

Geschäftsführer Gerald Heerdegen (c) A. Hauch

Wenn in Wien ein Staatsoberhaupt zu Gast ist und die österreichische Flagge und die des Gastlandes gehisst wird, kann man sich so gut wie sicher sein – das wehende Stück Polyester stammt aus der Pinzgauer Schmiede von Fahnen Gärtner.

Der mitunter umfangreichste Fahnen-Hersteller der Welt investierte bereits 2008 in den innovativen Digitaldruck und sicherte sich somit europaweit die Poleposition in Sachen Fahnenproduktion. „Wir möchten auf allen Ebenen innovativ sein“, sagt Geschäftsführer Gerald Heerdegen, „das gilt auch für die Führung, denn wir sind eine Firma der Menschlichkeit.“ 

Unter dem Motto „Flagge zeigen, Zeichen setzen“ wirbt Fahnen Gärtner für die ländliche Region und das starke Bewusstsein für seine Mitarbeiter. Betriebsküche, Kindergarten und flexible Arbeitszeiten sind für Heerdegen ein Muss und dabei ist er sich durchaus bewusst, dass Veränderung immer von Oben kommen muss: „Wertschätzung ist ein wesentlicher Aspekt und das spiegelt sich auch im Unternehmen wieder. Der Mensch ist nicht nur eine Ressource, hier muss die Führungsposition mit gutem Beispiel vorangehen.“

Heimische Wertschöpfung

Auch in Sachen Nachhaltigkeit ist der Pinzgauer Betrieb seiner Konkurrenz weit voraus. Neben einer Photovoltaik Anlage, hat man nun auch in zwei neue Elektroautos investiert. Wie schon beim innovativen Digitaldruck hatte Heerdegen auch beim Thema Nachhaltigkeit stets ein Auge für die Zukunft: „Wir haben bereits vor 12 Jahren angefangen auf nachhaltige Ressourcen umzustellen. Es ging los mit dem Umstieg auf nicht lösungsmittelhaltiger Druckfarbe. Man braucht vor allem Geduld und Durchhaltevermögen.“ 

„Dahoam is Dahoam“ 

Einen ungewöhnlichen Schritt wagte der Traditionsbetrieb vor fünf Jahren mit der bewussten Reduzierung von ePort Waren. Man wolle „mit Stolz ein österreichisches Produkt speziell in Österreich verkaufen“ so Heerdegen. Dass Regionalität aber nicht für alle Firmen an erster Stelle steht, erklärt der Geschäftsführer folgendermaßen: „Es kommt darauf an, wie der Kunde strukturiert ist. Je kleiner die Firma desto wichtiger schätzt man das Thema Regionalität, je größer desto unwichtiger ist es.“

Nachhaltigkeit und Regionalität definiert Heerdegen vor allem über Qualität und das erfordere konsequente Basisarbeit. „Qualität spart Geld und das ist unser Konzept der Zukunft. Dieses Bewusstsein versuche ich, vom Lehrling bis zum Altmitarbeiter jedem mitzugeben.“

Dass das Konzept große Wurzeln schlägt, zeigt die Pinzgauer Firma durch den geplanten Export seiner bunten Stoffe nach Skandinavien.

(Stand 10/2017)

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