„Cash ist fesch“ – Warum in bewegten Zeiten der Bargeldbestand an Bedeutung gewinnt

Michael Frauenschuh am

Die Volatilität ist an den Märkten zurückgekehrt. Das bedeutet: die Kursschwankungen nehmen zu. Über alle Anlageklassen dürfte die Zeit des kontinuierlichen Zuwachses ohne größere Kursausschläge vorbei sein. Seit geraumer Zeit haben die geopolitischen Spannungen zugenommen und in vielen Ländern macht sich Krisenstimmung breit.

Das in der Weltwirtschaft vorherrschende synchrone Wachstum der letzten Jahre, über alle Länder und Regionen, fand heuer ein jähes Ende. Viele Länder, speziell jene aus den Emerging Markets kämpfen mit strukturellen Problemen und leiden unter einem hohen Ölpreis und/oder einem starken US-Dollar. Das dämpft die Erwartungen an die Weltkonjunktur und der Internationale Währungsfonds (IWF) musste seine Einschätzung zum Wirtschaftswachstum für das Jahr 2019 nach unten korrigieren.

Von Seiten der Politik gibt es wenige Lösungsvorschläge und die Störfaktoren nehmen aktuell zu: Italiens Budgetvorschlag an die EU, die nicht gelösten Probleme der italienischen Banken mit „faulen Krediten“, die zähen Brexit-Verhandlungen, die Iran-Sanktionen und die dadurch bis jetzt steigenden Ölpreise und Spannungen mit Saudi-Arabien in der Causa Kashoggi, um nur einige zu nennen.

Auch die von US-Präsident Trump angedrohten Strafzölle beeinflussen den Welthandel und haben Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. Hinzu kommt die restriktivere Geldpolitik der Federal Reserve, die versucht mit Zinsanhebungen der Inflation Herr zu werden und gleichzeitig die in den USA auf Hochtouren laufende Wirtschaft vor Überhitzung zu schützen.

Diese Mischung aus unterschiedlichen Herausforderungen ist nun am Kapitalmarkt angekommen. Die Rücksetzer der letzten Wochen an den Börsen waren zwar heftig, aber noch im Rahmen einer „normalen Korrektur“. Da im Euroraum derzeit Negativzinsen vorherrschen und es für den Großteil der Investoren noch an alternativen Anlagemöglichkeiten fehlt, wird der Verkaufsdruck etwas gebremst.

In bewegten Zeiten wie diesen, bekommt in einem breit aufgestellten Portfolio der Cash-Anteil eine höhere Bedeutung. Rückschläge können abgefedert werden und mit dem vorhandenen Bargeld bleibt die Handlungsfähigkeit jederzeit aufrecht und kann für Neuinvestments auf tieferem Niveau genutzt werden. Die Krise von heute kann also die Performance von morgen sein.

 

Stand: 19. Oktober 2018

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