„Rot-Weiß-Rote-Erfolgsstory“ – Österreichs Wirtschaft im Aufschwung

Michael Frauenschuh am

Normalerweise sorgen die sportlichen Erfolge heimischer Athleten für Feierlaune. Doch auch fernab des Sports gibt es momentan gute Nachrichten und Anlass zur Freude. Die BIP-Schätzungen für das laufende Jahr lassen Österreichs Wirtschaft in einem neuen Glanz erstrahlen und man kann zu Recht stolz auf österreichische Unternehmen als Motor der heimischen Wirtschaft sein.

Nachdem 2017 das BIP real um 3 Prozent gewachsen ist und damit den EU-Durchschnitt von 2,6 Prozent übertreffen konnte, ist auch für 2018 mit einer Wachstumsrate um 3 Prozent zu rechnen. Außergewöhnlich dabei ist, dass die Prognose für die Eurozone im laufenden Jahr nach unten angepasst werden musste und inzwischen mit einem Wachstum von 2,3 Prozent gerechnet wird.

In der Vergangenheit war Deutschland als bedeutender Handelspartner ein wichtiger Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs. Nicht zu Unrecht wurde behauptet, dass die heimische Wirtschaft im Schlepptau von Deutschland profitiert. Umso überraschender ist es, dass auch in unserem Nachbarland die Konsensschätzungen für das laufende Jahr mit etwa 2,2 Prozent deutlich hinter der Wachstumsrate von Österreich liegen.

Wo liegen dann aber die Gründe für die gute Entwicklung? In den letzten Jahren haben sich viele Länder als wichtige Handelspartner herauskristallisiert. Vor allem spielt die Expertise von Österreich in Osteuropa eine immer bedeutendere Rolle. Die Wachstumsraten in diesen Ländern liegen teilweise deutlich über 4 Prozent und geben daher entscheidende Impulse für die heimische Wirtschaft.

Die Tourismusbranche profitiert unter anderem vom anhaltend schwachen Euro – die Anzahl der Nächtigungen dürften heuer erneut ansteigen. Relativ robust präsentieren sich auch die Auftragseingänge für heimische Industriebetriebe, die wiederum mit innovativen Produkten ihre Wettbewerbsfähigkeit laufend unter Beweis stellen.

Es scheint ja alles eitel Wonne zu sein. Der Ausblick für 2019 prognostiziert jedoch eine leichte Abkühlung der österreichischen Wirtschaft, die Konsensschätzung liegt derzeit bei 1,9 Prozent. Es gilt bereits jetzt, die Weichen zu stellen, um die Unternehmen auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorzubereiten. Die Politik ist gefordert, für Rückenwind zu sorgen und die Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Österreich attraktiv zu gestalten.

Stand 10. Juli 2018

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