„..und täglich grüßt das Murmeltier“ – Automobilbranche im oder vor dem großen Umbruch?

Michael Frauenschuh am

Ähnlich wie in der US-amerikanischen Filmkomödie aus dem Jahre 1993 in der Bill Murray in einer Zeitschleife festsitzt und immer wieder den gleichen Tag von Neuem erlebt, müssen sich derzeit die Vorstände der großen deutschen Autobauer fühlen. Ein Skandal jagt den nächsten und ein Ende ist noch nicht abzusehen.

Als wäre der Skandal um die mit Software manipulierten Dieselfahrzeuge nicht genug, kamen die Autokonzerne mit äußerst fragwürdigen Abgastests an Affen und zum Teil auch Menschen in die Schlagzeilen. Selbst mit den von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzöllen auf europäische Autos dürfte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein – schon droht das nächste Ungemach.

Mittlerweile wird in Fachkreisen über die Probleme der Benzin-Direkteinspritzer diskutiert. Bisher wurde argumentiert, dass das Feinstaubproblem nur die Dieselfahrzeuge betrifft, mittlerweile stellt sich  heraus dass dieses „Phänomen“ auch auf die Benzinmotoren mit Direkteinspritzung zutreffen dürfte.    

Ob der eingeschlagene Weg in Richtung Elektro-Auto funktioniert ist bis dato noch nicht klar. Vor allem müssen die Konzerne für diesen Schritt finanzielle Vorleistungen erbringen und einiges investieren. Dieter Zetsche, Vorstandschef von Daimler, sprach bei der Hauptversammlung des Konzerns darüber, wie gut mehr Elektro-Autos für die CO2-Bilanz, wie weniger gut diese aber für die Daimler-Konzernbilanz wären. Abgesehen davon müsste sich rund um das Thema Batterieentsorgung eine funktionierende Industrie aufbauen, da ein fachgerechtes Recycling möglich ist und zum Teil auch schon durchgeführt wird.      

Trotz der ganzen Probleme könnten sich diese Nachrichten auch positiv auf den Geschäftsverlauf der Autobauer auswirken. Sollte sich die Mehrheit der Autofahrer auf die drohenden Fahrverbote in deutschen Großstädten einstellen und vorzeitig auf moderne Automodelle umsteigen, wäre sogar ein Anstieg der Firmengewinne möglich.      

Die deutsche Wirtschaft ist derzeit so abhängig von der Automobilbranche wie noch nie. Für die nahe Zukunft bleibt zu hoffen, dass Themen wie zum Beispiel autonomes Fahren oder die Technologie der Brennstoffzelle, den Firmen wieder positivere Schlagzeilen bescheren.            

Stand: 10.April  2018

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