Berufsweltmeister Stefan Planitzer: „Das war Gänsehaut pur!“

Ende August wurde Stefan Planitzer Berufsweltmeister in Kazan im Bewerb der Maler. Im Gespräch mit „Zukunft ist Thema“ verrät der 20-Jährige aus Tamsweg, was ihm Gänsehaut bereitet hat, warum es ihm schwergefallen ist, seinen Tunnelblick zu bewahren und warum man begonnene Arbeitsschritte immer in aller Ruhe zu Ende führen muss.

„Die Eindrücke der letzten Wochen zu verarbeiten, das hat ein paar Tage gedauert. Aber langsam realisiere ich es, dass ich Weltmeister bin“, zeigte sich Stefan Planitzer im Gespräch mit „Zukunft ist Thema“ immer noch etwas überwältigt von den Impressionen der Berufsweltmeisterschaften („WorldSkills“) in Russland. 

„So eine Chance, zu einer WM zu fahren, bekommt man nur einmal im Leben. Und jetzt stehe ich mit zwei Goldmedaillen da. Wahnsinn!“ Denn neben dem Titel im Bewerb der Maler holte sich Planitzer auch noch die Auszeichnung „Best of Nation“. Mit 775 (von 800 möglichen) Punkten war er nämlich auch der beste aller 46 österreichischen WorldSkills-Teilnehmer in Kazan.

„Du musst den Tunnelblick bewahren“

Vor Ort im Kazan Expo International Exhibition Centre hatten es die Teilnehmer nicht leicht. Während der vier Wettkampftage schauten rund 250.000 Zuschauer den jungen Fachkräften auf die Finger. „Ein Wahnsinnsareal – die Veranstalter haben riesengroße Hallen und Zelte aufgebaut. Du musst aber dennoch den Tunnelblick bewahren und dich weiter auf die Arbeit konzentrieren, während dir die Leute zuschauen und Fotos machen“, sagt Planitzer. „Das ist aber von Tag zu Tag schwieriger geworden. Am dritten Tag ist die Familie nachgekommen, und dann willst du erst recht gut arbeiten. Ich bin immer nervöser geworden.“

„Den Arbeitsgang immer ruhig zu Ende führen“

Nach außen hin merkte man dem 20-Jährigen aus Tamsweg die Nervosität aber nicht an. Als die Glocke das Ende der Arbeitszeit markierte, jubelten die anderen Teilnehmer bereits ausgelassen oder liefen schnurstracks zu Trainern und Verwandten, um sich ihre Umarmungen abzuholen. Planitzer hingegen führte noch seelenruhig die ersten Aufräumarbeiten durch. „Das habe ich mit meinem Trainer besprochen: den Arbeitsgang immer ruhig zu Ende führen. Nicht, dass man im letzten Moment noch etwas verschüttet oder kaputt macht.“ Dann erst folgten die Glückwünsche und Umarmungen.

Bei der Siegerehrung am folgenden Tag zeigte sich Planitzer emotionaler. „Die Siegerehrung war atemberaubend – 40.000 Menschen im Stadion und jeder jubelt dir zu. Als die 46 Teilnehmer des österreichischen Teams gemeinsam einmarschiert sind, war das Gänsehaut pur. Der Zusammenhalt im Team war unglaublich. Jeder hat sich mit dir gefreut.“

„Es gehört auch Glück dazu“

Was letztlich den Ausschlag gegenüber der internationalen Konkurrenz gegeben hat, kann Planitzer nicht genau sagen. „Bei den Malern waren 24 Teilnehmer am Start, die besten der Welt. Es gehört auf jeden Fall auch Glück dazu. Es muss alles zusammenpassen.“ Eine wichtige Rolle spielte sicherlich sein Trainer Michael Tobisch. „Ich habe sehr von seiner Erfahrung und seinen Tipps profitiert. Wir haben uns seit einem Jahr intensiv vorbereitet, alles durchprobiert, was kommen könnte. Er ist aber nicht nur Trainer, sondern auch ein Freund. Seine mentale Stärke hat wohl auf mich abgefärbt.“

Die Ziele gehen Planitzer, der bei Malermeister Gautsch in St. Andrä im Lungau arbeitet, selbst nach der WM nicht aus. Denn auch als Weltmeister steht dem 20-Jährigen die Meisterprüfung noch bevor. 

„Im Jänner geht es los. Das ist mein nächstes Projekt.“

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