GWS: Sozialer Auftrag über Salzburgs Grenzen hinaus

Die Geschützten Werkstätte - Integrativen Betriebe Salzburg GmbH (GWS) ist der größte Arbeitgeber für Menschen mit Behinderungen im Bundesland Salzburg. GWS-Geschäftsführerin Astrid Lamprechter berichtet im Gespräch mit „Zukunft ist Thema“, wie ihr der Spagat zwischen wirtschaftlichen und sozialen Interessen im Unternehmen gelingt.

Mag.a Astrid Lamprechter, MBA Fotos: GWS

Rund 480 Mitarbeiter sind in der GWS tätig.

Als Astrid Lamprechter im Jahr 2010 Geschäftsführerin wurde, war die GWS in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Situation. Ihre ersten fünf Jahre waren davon geprägt, das Unternehmen zu stabilisieren und seinen langfristigen Fortbestand abzusichern.

„Es ist uns in den letzten acht Jahren gelungen, diese Stabilisierung zu bewerkstelligen und insbesondere im Bereich der Personalentwicklung mit Weiterbildungsangeboten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, flexiblen Arbeitszeiten – aber auch in unseren Märkten –  unsere Professionalität und Performance enorm zu verbessern“, erzählt Lamprechter im ZiT-Gespräch. Rund 480 Mitarbeiter, davon etwa 80 Prozent Menschen mit Beeinträchtigung(en), sind mittlerweile in der GWS tätig.

Sozialer Auftrag hat hohen Stellenwert

Ein Unternehmen zu führen, das sowohl wirtschaftliche als auch soziale Interessen vereinbaren muss, stellt viele Geschäftsführer vor eine enorme Herausforderung. Doch Lamprechter sieht die Aufgabe, ein Unternehmen zu führen, in dem der soziale Auftrag einen so großen Stellenwert einnimmt, vor allem als Geschenk: „So kann ich immer den Sinn und Nutzen für das Unternehmen und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Auge haben, ohne die Bedürfnisse von Aktionären oder Eigentümern bedenken zu müssen. Das ist keine Selbstverständlichkeit und als Geschäftsführerin eine besonders schöne Aufgabe. Vieles von dem, was als ,Herausforderung‘ gesehen wird, spielt sich in einem Integrativen Betrieb ein. Es gibt uns seit 40 Jahren – mittlerweile wissen wir, wie das geht: Unternehmen mit sozialem Auftrag“, so die Geschäftsführerin.

Finanziell unterstützt wird die GWS von unterschiedlichen Fördergebern, etwa vom Land Salzburg, dem AMS Salzburg und dem Sozialministerium.

Aufstiegschancen möglich

Als größte Werkstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen sind die GWS in erster Linie selbst der Arbeitgeber, den viele Menschen mit Beeinträchtigungen in anderen Unternehmen nicht finden. Alle Dienstnehmer der GWS haben vollwertige Arbeitsverhältnisse – dabei ist egal, ob ein Mitarbeiter eine Beeinträchtigung hat oder nicht. Begleitend erfüllt die GWS für Arbeitsmarktservice und Sozialministeriumservice auch Projekte, in denen Arbeitssuchende in der Praxis fit für den Arbeitsmarkt gemacht und bei der anschließenden Jobsuche unterstützt werden.

Geschäftsführerin Astrid Lamprechter ist stolz, dass auch Aufstiegschancen innerhalb der GWS möglich sind: „Es gibt zahlreiche Weiterbildungsangebote, die wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anbieten. Diese werden gut genutzt und das ermöglicht auch, dass jemand als Produktionsmitarbeiter beginnt, die Lehre berufsbegleitend abschließt oder auch die Ausbildung zur Führungskraft durchläuft und dann eine Gruppenleiter- oder Vorarbeiter-Position übernimmt. Unser Personalleiter und stellvertretender Geschäftsführer zum Beispiel hat vor vielen Jahren als Zivildiener begonnen“, weist Lamprechter auf die Erfolgstorys hin.

Arbeitsmarkt- und sozialpolitische Bedeutung

Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss der GWS auf die Wirtschaft – sogar über Salzburgs Grenzen hinaus – betont Lamprechter: „Ich denke, mit unserem Volumen und unserer stark regional verankerten Kundenstruktur sind wir in der Salzburger und oberösterreichischen Wirtschaftsstruktur sehr gut eingebettet. Generell konzentrieren wir uns auf den deutschsprachigen Markt und legen Wert auf regionale Beziehungen zu unseren Kunden und Lieferanten wo immer es geht. Als größter Arbeitgeber für Menschen mit Behinderungen im Bundesland Salzburg ist unsere arbeitsmarktpolitische und sozialpolitische Bedeutung sicher auch gegeben“.

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