Please Madame: „Heute können wir unsere Instrumente g’scheit spielen!“

Die Salzburger Band Please Madame macht sich auf, den gesamten deutschsprachigen Musikmarkt zu erobern. Sänger Dominik Wendl im Gespräch mit „Zukunft ist Thema“ über Erwachsenwerden, den Auftritt am Frequency Festival, Wahnsinnsbands aus Salzburg und Vorschusslorbeeren als österreichische Band.

„Am Anfang haben wir nicht gewusst, wo vorn und hinten ist. Aber in den letzten Jahren haben wir uns zu einer soliden Band entwickelt, die weiß, was sie will“, sagt Dominik Wendl, Sänger von Please Madame, im Gespräch mit „Zukunft ist Thema“. Die Band wurde 2010 gegründet. 2012 erschien das erste Musikvideo auf YouTube. 2015 brachten die Salzburger ihr Debütalbum „Escape the Nest“ heraus. Neben einer EP (Extended Play, zwischen Single und Album) erschien im Jahr 2018 mit „Young Understanding“ ihr zweites Album. Please Madame – das sind Dominik Wendl (Gesang, Gitarre), Laurenz Strasser (Gitarre), Martin Pöheim (Bass) und Niklas Mayr (Drums).

„Ein Reifungsprozess“

„Es ist sehr viel passiert seit 2010. Es war ein Reifungsprozess, ein Erwachsenwerden von Buben zu Männern, sowohl musikalisch als auch persönlich. Wir haben sehr viel probiert, einige personelle Wechsel brachten neue Akzente und auch frischen Wind hinein. Außerdem können wir heute unsere Instrumente g’scheit spielen“, erklärt Wendl die Unterschiede zu den Anfängen mit einem Augenzwinkern.

Auftritt am Frequency

Als ganz großes Highlight nennt Wendl den Auftritt am FM4 Frequency Festival in St. Pölten 2018. „Ein Gig auf der großen Bühne – das war unglaublich. So viele Menschen, die in der prallen Sonne stehen und mit uns feiern. Als Band bist du am Anfang so richtig vor den Kopf gestoßen. Alles war so riesig, das kann man nicht beschreiben.“ Höhepunkte waren für den Sänger aber auch die CD- und EP-Release-Partys im Rockhouse Salzburg. „Erstens ist es immer schön, in die Heimat zu kommen. Und dann zu sehen, wie die Menschen mitgehen, das ist der Wahnsinn.“ Auch Support Shows vor anderen Bands, wie etwa im Wiener Gasometer, „sind eine große Herausforderung. Es ist interessant, wenn man sich den Respekt von 3.000 Menschen, die mit deiner Musik noch nichts zu tun hatten, erst erspielen muss.“

Immer noch die „Salzburger Jungs“

Please Madame erweitert seinen Radius immer weiter über die Grenzen von Salzburg hinweg, spielt Konzerte in Deutschland und der Schweiz. Das Quartett bezeichnet sich aber weiterhin als „Salzburger Jungs“. „Ich bin immer noch den ganzen Sommer in Salzburg. Familie und Freunde sind hier, man kennt beim Fortgehen jeden. Es ist einfach familiär, auch wenn man schon lange nicht mehr hier war. Außerdem sind da noch die Berge, die Luft … und das Rockhouse“.

In der Salzburger Musikszene ist laut Wendl in den vergangenen Jahren „einiges weitergegangen, auch wenn noch Luft nach oben besteht. Es gibt Wahnsinnsbands wie Olympique oder die Steaming Satellites. Man kennt sich, aber es besteht kein Konkurrenzkampf. Man will gemeinsam etwas erreichen, unterstützt einander – ich finde das schön. Das Rockhouse leistet in diesem Bereich eine tolle Arbeit, unterstützt junge Musiker. Wir haben alle sehr davon profitiert.“

Profitiert hat Please Madame auch durch die positivere Wahrnehmung heimischer Musiker, die mit dem Erfolg von Bands wie Wanda und Bilderbuch begonnen hat. „Hier hat sich sicher einiges verändert. Früher sind österreichische Bands in der Musikszene nicht ernst genommen worden. Jetzt ist das anders. In den letzten Jahren sind viele coole Sachen passiert. Und mittlerweile hört man ganz genau hin, wenn etwas aus Österreich kommt. Es gibt sogar so etwas wie Vorschusslorbeeren.“

„Live ist die schönste Form des musikalischen Auftritts“

Please Madame wird meist in die Kategorien Indie-Rock oder Indie-Pop eingereiht. Wendl akzeptiert auch gerne andere Interpretationen. „Unsere Musik ist das, was man draus macht. Wir lassen uns nicht so gerne in Schubladen stecken. Schubladen sind fad.“ Am liebsten spielt die Band ohnehin vor Live-Publikum. „Live ist die schönste Form des musikalischen Auftritts. Drei von uns kennen einander seit der Schule, und ich glaube, das Zusammenspiel merkt man auch auf der Bühne. Wir haben es uns vor neun Jahren nicht vorstellen können, dass Menschen, die wir nicht kennen, unsere Texte mitsingen, dass uns Fans zu Konzerten in Deutschland oder der Schweiz nachreisen. Dieses Gefühl kann man nicht beschreiben. Es ist wie eine Droge.“

„Nur Talent reicht nicht“

Jungen Bands gibt Wendl einen Tipp mit, der vielleicht nicht mit allen Musiker-Klischees zusammenpasst. „Hackln, hackln, hackln – es ist wie bei allen anderen Sachen: Nur Talent reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Es ist mindestens ein 40-Stunden-Job, meistens mehr. Du musst bereit sein, auf andere Sachen zu verzichten, um deinen Traum zu leben. Es ist anstrengend, aber auch sehr schön. Es kommt sehr viel zurück.“

Die Band ist auch auf den aktuellen Sujets der HYPO Salzburg zu sehen. Was auch Wendl sehr freut: „Wir haben unser Konto von Anfang an bei der HYPO Salzburg. Wir sind immer unterstützt worden, was vor allem in den ersten Jahren sehr wichtig war. Die Zusammenarbeit war immer professionell. Im Lauf der Jahre ist hier aber auch eine richtige Freundschaft entstanden.“

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