Salzburger Landestheater: „Mit allen Sparten die Zukunft ausloten“

„Mysterien – Ein Salzburger großes Welttheater“ lässt das Publikum ab März 2020 Theater anders und mit allen Sinnen erleben. Intendant Carl Philip von Maldeghem erklärt auf „Zukunft ist Thema“ die Hintergründe.

Die ganze Stadt ist auf den Beinen und strömt zur Aufführung. Auf den Plätzen tummeln sich Händler, es wird gelacht, gegessen und getrunken. Während der Aufführung fiebert das Publikum mit den Figuren der Handlung, fühlt und leidet mit. Die Mysterienspiele des Mittelalters setzten damals ganze Städte in Bewegung, Hunderte von Darstellern und Zuschauern begegneten sich in diesen Festen der städtischen Gemeinschaft. Nach dem Vorbild des „Salzburger großen Welttheaters“ von Hugo von Hofmannsthal lebt diese Tradition unter neuen Vorzeichen im Salzburger Landestheater auf.

Vom Ursprung der Menschheit und einer Zukunft voller Möglichkeiten

„Wir wollen mit diesem spartenübergreifenden Theaterabend die Schöpfung, die Geschichte der Menschheit und ihre Endlichkeit in den Fokus rücken. Er soll aktuelle Themen unserer Zeit behandeln und Visionen der Zukunft ausloten“, erklärt Intendant Carl Philip von Maldeghem. „Thematisiert werden auch entscheidende Fragen wie etwa: Wie wollen wir in absehbarer Zeit leben? Wie können wir an einer Utopie arbeiten?

Loge, Foyer, Toilette – Theater ungewöhnlich erleben

„Mysterien – Ein Salzburger großes Welttheater“ ist ein Höhepunkt der aktuellen Spielzeit und startet Ende März 2020. „Das Besondere ist nicht nur, dass die Mysterien spartenübergreifend stattfinden, also dass Oper, Schauspiel, Tanz und unsere Sparte ‚Junges Land‘ miteinander verschmelzen. Die Aufführung wird auch räumlich und zeitlich ausgedehnt – auf Stationen rund um das Haus, auf zusätzliche Programmpunkte vor der Vorstellung und in der Pause“, sagt von Maldeghem.

Das Publikum hat also die Möglichkeit, Theater mit ungewöhnlichen Formaten an unerwarteten Orten wie den Logen, dem Foyer oder sogar den Toiletten zu erleben. In szenischen Installationen im ganzen Zuschauerbereich beginnt das Fest des Theaters bereits 60 Minuten vor dem eigentlichen Vorstellungsbeginn. Pausengespräche, Buffets und Ausklang werden ebenfalls von szenischen Interventionen begleitet.

„Galapagos“; „Die Schöpfung“; „Wer den Wind säht“; „Homo = Deus“

Die Spielanordnung des „Welttheaters“ bietet den Rahmen für vier ineinander verwobene Spielkomplexe, die sich alle auf das Mysterium der Schöpfung beziehen. In den Stücken „Galapagos“, Haydns „Die Schöpfung“, „Wer den Wind säht“ und „Homo = Deus“ setzen sich Regisseur Carl Philip von Maldeghem, Choreograf Reginaldo Oliveira, Bühnenbildnerin Stephanie Seitz und das Kreativteam der partizipativen Elemente Angela Beyerlein, Anna Lukasser-Weitlaner und Kate Watson mit den Fragen auseinander, was das Verständnis von Schöpfung, Ursprung und Evolution für unsere Sinngebung der Welt bedeuten kann und wie sich aus bereits erbrachten Erkenntnissen und Ergebnissen Visionen für die Zukunft ableiten lassen.

Charles Darwin, dessen Welt und Forschung in der Textfläche „Galapagos“ lebendig wird, sowie seine Skrupel, mit der Evolutionslehre von der Bibel abweichen zu müssen, werden von Haydns göttlich schönen Klängen der „Schöpfung“ abgelöst und mit dem Stück „Wer den Wind säht“ mit dem darin erbittert geführten Streit zwischen Evolutionslehre und Kreationismus konterkariert: In Dayton, Tennessee, trug sich 1925 der „Monkey Prozess“ zu, in dem christliche Fundamentalisten einen Schullehrer anklagten, weil er Charles Darwins Evolutionslehre im Unterricht behandelte. Der Prozess erregte damals starkes Aufsehen. Jerome Lawrence und Robert E. Lee schufen dazu das Theaterstück „Wer den Wind säht“, das unter dem Titel „Inherit the Wind“ 1960 mit Spencer Tracy verfilmt und vierfach für den Oscar nominiert wurde. Mit „Homo = Deus“ klingt der Abend im Salzburger Landestheater aus – Douglas Adams’ Phantasie vom intergalaktischen Reisenden Arthur Dent, der den Sinn des Universums entschlüsseln will und nach unendlichen Strapazen seiner Reise feststellen muss, dass die Zahl 42 angeblich den Sinn des Lebens ausmacht, ist Ausgangspunkt der theatralen Erforschung über das Erlöschen des Schöpfungskreises.

„Wir freuen uns schon sehr auf diese ganz besonderen Aufführungen. Alle Kräfte des Theaters wagen gemeinsam dieses mutige Projekt – Oper, Schauspiel, Ballett und Junges Land gestalten miteinander diesen Theatermarathon rund um den Ursprung der Menschheit und die Fragen der Zukunft“, so von Maldeghem.

Termine

Premiere: Sa, 21.03.2020

So, 29.03. / Fr, 03.04. / So, 05.04. / Fr, 17.04. / Di, 05.05. / Mi, 13.05. / Do, 14.05. / Di, 26.05. / Fr, 05.06. / Di, 09.06. / Mi, 10.06. / Fr, 12.06. / So, 14.06.

www.salzburger-landestheater.at

 

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