Salzburger Landestheater: „Spaltungen überwinden, Gemeinsamkeiten entdecken!“

Die neue Spielzeit im Salzburger Landestheater steht unter dem Motto „Wir und die Anderen“ und handelt von den Themen „Abgrenzung und Miteinander“. Intendant Dr. Carl Philip von Maldeghem erklärt die Funktion des Theaters in der Krise und warum Salzburg seine Fantasie beflügelt.

„2.000 Jahre Erfahrung in der Krise“ – das nennt Dr. Carl Philip von Maldeghem als einen der Hauptvorzüge des Theaters. „Ein Theater muss in der Krise durch seine Arbeit überzeugen und kann sich unentbehrlich machen. Wir haben die Helden, die den Mut haben, Krisen zu meistern, Vorbilder, die Varianten unseres Lebens vorspielen. Wenn sich das Theater den Fragen seiner Zeit stellt, kann es generationenübergreifend Sinn stiften – gerade jetzt“, ist der Intendant des Salzburger Landestheaters überzeugt. Für dieses wünscht er sich „die Funktion eines kulturellen Leuchtturms, der weit in Stadt und Land hinein leuchtet. Ein Leuchtturm kann Orientierung geben, in ruhiger und in rauer See. Aber gerade in stürmischen Nächten brauchen die Seeleute klare Signale.“

Abgrenzung und Miteinander

Und die Signale werden vom Publikum gehört. In der aktuellen Spielzeit verzeichnete das Salzburger Landestheater bis Ende März bereits 110.000 Besucher, was einer Auslastung von 83 Prozent entspricht. Während die Saison 2018/2019 mit dem Motto „Sehnsucht nach dem Amoralischen?“ Richtung „voller Erfolg“ steuert, wurde Anfang April bereits das Programm 2019/2020 vorgestellt. Dieses steht unter dem Leitgedanken „Wir und die Anderen“. Es geht um die Themen der Abgrenzung und des Miteinanders.

„Spaltungen überwinden und Gemeinsamkeiten entdecken“

„Wir leben in einer Gesellschaft, in der immer öfter Abgrenzungen geschehen, und in einer Welt, in der längst sicher geglaubte Errungenschaften und Gemeinsamkeiten der Humanität aufs Spiel gesetzt werden. Dieser Gedanke ist der Ausgangspunkt des neuen Spielplans“, sagt von Maldeghem. „Das Theater ist ein Ort der Imagination, an dem alles möglich erscheint. Mit dem Spielzeitthema ‚Wir und die Anderen‘ eröffnen wir ein Spannungsfeld, in dem verschiedene Positionen der Abgrenzung durchgespielt werden. Im Theater lassen sich Spaltungen überwinden und Gemeinsamkeiten entdecken.“

15 Premieren

Das geschieht von September bis Juni in rund 400 Aufführungen in den vier Sparten Oper, Schauspiel, Ballett und der Jugendsparte „Junges Land“. Passend zum Thema rücken in der Spielzeit 2019/2020 diese Sparten in mehreren Produktionen näher aneinander und lassen die Grenzen verschwimmen. Der Fokus liegt auf zeitgenössischen Stücken und Stoffen, die in insgesamt 15 Erst- und Uraufführungen auf die Bühne gebracht werden.

Ein Salzburger großes Welttheater

Ein spartenübergreifendes Highlight bilden die „Mysterien – ein Salzburger großes Welttheater“. Nach dem Vorbild des „Salzburger großen Welttheaters“ von Hugo von Hofmannsthal, Gründer der Salzburger Festspiele, lebt diese Tradition neu auf. In Anlehnung an die Mysterienspiele des Mittelalters setzen Oper, Schauspiel, Tanz und „Junges Land“ einen ganz besonderen Theaterabend in Szene. Damals waren ganze Städte auf den Beinen und Hunderte von Darstellern und Zuschauern begegneten sich auf diesen Festen. Nach diesem Vorbild wird die Aufführung sowohl räumlich als auch zeitlich ausgedehnt – auf Stationen rund um das Haus, auf zusätzliche Programmpunkte vor und nach der Vorstellung bzw. in der Pause.

Weltpremieren und ewig junge Klassiker

Weitere Höhepunkte sind Carl Maria von Webers Oper rund um den Elfenkönig Oberon, die sieben von Mozart-Divertimenti inspirierten Uraufführungen in „Mozart Moves!“, die Weltpremiere „We Should All Be Feminists“ von Chimamanda Ngozi Adichies, aber auch Neuinterpretionen von Klassikern wie Richard Wagners „Lohengrin“, Thomas Bernhards „Heldenplatz“ oder Edmonds Rostands „Cyrano de Bergerac“. Neben bekannten Regie-Gesichtern wie Alexandra Liedtke und Agnessa Nefjodov geben mit Roland Schwab und Startenor Rolando Villazón neue international bekannte Regisseure ihr Debüt in Salzburg.

„Möglichkeiten in Salzburg sind hervorragend“

„Die Möglichkeiten in Salzburg sind hervorragend und das beflügelt meine Fantasie“, freut sich von Maldeghem. „Wir haben ein großartiges Haus mit vielfältigen Sparten und Facetten, ein herausragendes Ensemble und ein hochmotiviertes Team. Auch die Politik in Stadt und Land steht voll hinter dem Landestheater. Man ist sich hier der Bedeutung der Kultur und damit auch des Schauspiels in einem Maße bewusst, wie das sonst kaum der Fall ist.“

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