„Wir liefern prompt und messerscharf“

Die Firma Aigner Schärftechnik GmbH & Co KG aus Seeham ist ein Familienbetrieb mit Handschlagqualität in zweiter Generation. Im Interview mit „Zukunft ist Thema“ stand Firmenchef Stefan Aigner Rede und Antwort.

Stefan Aigner hat den Betrieb 2010 von seinem Vater Gottfried übernommen, der 1995 den namensgleichen Gewerbebetrieb gegründet hat. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Robert Woschitz beschäftigt Aigner aktuell zwei Außendienstmitarbeiter, einen Lehrling sowie eine Assistentin der Geschäftsführung. Auch die beiden Senior Chefs und Gründer Katharina und Gottfried Aigner packen im Betrieb noch fleißig mit an.

Zukunft ist Thema: Weshalb haben Sie sich für die Selbstständigkeit entschieden?

Aigner: Mein Vater war Metzgermeister und hat sich immer wieder über die stumpfen Werkzeuge geärgert. So begann er, zu Hause in der Garage seine Arbeitsgeräte selbst zu schleifen. Mit großer Begeisterung hab ich immer zugeschaut und geholfen und so entstand 1995 unser Familienbetrieb. 1997 habe ich diverse Fortbildungen und Kurse absolviert und mich mit den CNC Maschinen intensiv beschäftigt. Ich hatte die Möglichkeit, bei den Herstellern meiner Maschinen direkt zu lernen und geschult zu werden. So bin ich in das Familienunternehmen eingestiegen und habe den Betrieb 2010 übernommen. 

ZiT: Mit welchen Leistungen kann Ihr Unternehmen punkten?

Aigner: Wir liefern prompt und messerscharf. Anfragen werden binnen 24 Stunden beantwortet und sofern irgendwie möglich wird die Ware ebenfalls binnen 24 Stunden geschliffen, verpackt und verschickt bzw. für die Abholung bereitgestellt. Unsere beiden Außendienstmitarbeiter fahren ihre Touren (hauptsächlich zu unseren Kunden aus der Holz- und Lebensmittelbranche)  immer im selben Rhythmus, das heißt, wir haben meistens einen Wochenzyklus. Ist jedoch etwas dringend, wird es sofort erledigt und per Paketdienst verschickt.

Neben dem Fleischerei- und Metzgerbedarf (Kuttermesser, Wolfscheiben etc.) machen wir auch alles für den Holzbereich (Sägemesser, Bandsägen, Schaftwerkzeuge, etc.). Ein weiterer großer Bereich sind alle Werkzeuge für die Land- und Forstwirtschaft. Für den Druckereibedarf schleifen wir die Messer von Papierschneidemaschinen etc. und außerdem alles rund um den Haus- und Gartenbereich (Rasenmäher Messer, Scheren sowie gewöhnliche Haushaltsmesser).

Bei uns zählen noch der Handschlag und das Wort! Wenn ich etwas zusage, wird es auch eingehalten, so hat es schon mein Vater immer gehandhabt und mit Ehrlichkeit, Loyalität und Vertrauen sind wir immer gut gefahren. 

Zit: Was sind die Vorteile am Firmenstandort Seeham?

Aigner: Für uns war es eine große Erleichterung, den Firmenstandort vor zwei Jahren nach Seeham zu verlegen. Vorher haben wir in einer kleinen Werkstatt fast ohne Tageslicht mit Platzproblemen gekämpft. Im neu errichteten Gewerbepark in Seeham haben wir uns mit einem modernen funktionalen Bürogebäude sowie einer 580 Quadratmeter großen Halle einen richtigen Traum erfüllt. Unser Maschinenpark umfasst weit über 30 Schleifmaschinen und die benötigen Platz, welchen wir jetzt haben.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass alles auf einer Ebene ist, wir können somit direkt mit dem Stapler in die Autos laden, auch das stellte sich in der Vergangenheit als schwierig dar.

ZiT: Was ist die Motivation für Ihren Beruf als Schleif- bzw. Schärftechniker?

Aigner: Fürs Schleifen braucht man Leidenschaft und es muss einem im Blut oder in den Genen liegen, ich fürchte da konnte ich gar nicht aus. Ich liebe es, zu improvisieren und muss ständig geistig und körperlich gefordert sein. Ausgleich dazu ist der ständige Kontakt mit Kunden, Lieferanten sowie Partnern, mit denen man sich gut austauschen kann. Wenn es die Zeit erlaubt, bin ich ein Tüftler und Bastler. Durch dieses Hobby habe ich auch schon beruflich die eine oder andere Methode entwickelt, um unseren Messern den ganz eigenen gewissen Schliff zu verpassen.

ZiT: Was spricht generell aus Ihrer Sicht für technisch-handwerkliche Berufe?

Aigner: Wenn sich ein junger Mensch heutzutage für einen technisch-handwerklichen Beruf entscheidet, braucht es zum einen das gewisse Maß an Lernwillen, Disziplin und Genauigkeit und zum anderen natürlich auch Talent und Durchhaltevermögen. Die Ausbildung ist nicht einfach – frei nach dem Motto „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ – aber man hat nach der Lehre viele Möglichkeiten und kann sich in allen möglichen Sparten und Richtungen orientieren.

Ich selbst bin gelernter Kfz-Elektriker. Unsere beiden Außendienstmitarbeiter sind gelernte Tischler und somit perfekt für die Holzkunden. Mein Partner ist Starkstromelektriker und mein Vater wie bereits erwähnt Metzgermeister. Dieser Mix kommt unseren Kunden zugute, da wir in vielen Bereichen wirklich Fachkompetenzen vorweisen können. 

Heute hat jeder die Möglichkeit eine Lehre mit Matura zu absolvieren. Den Jungen stehen alle Türen offen. Eine Ausbildung machen sowie Kompetenz und Know-how aneignen, also Wissen, das einem niemand mehr wegnehmen kann.

(Stand 08/2018)

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