„Zukunft braucht Herkunft“

Ob „Food:Moakt“, „Pop-Up Alm“ oder daheim im elterlichen Betrieb: Julian Scharfetter ist immer mit Herz und Seele bei der Sache. Der junge Gasteiner zelebriert die Liebe zur Region durch kulinarischen Tatendrang und verwandelt das Gasteiner Gebiet in einen Kochtopf der internationalen und heimischen Küche. „Zukunft ist Thema“ sprach mit dem Allround-Talent.

Julian Scharfetter

Julian Scharfetter arbeitet dort, wo andere Urlaub machen: Auf 2000 Metern Seehöhe betreibt der Gasteiner als Juniorchef die Weitmoser Schlossalm. Besonders beliebt auf der Schlossalm ist das Hausgeräucherte, denn das stammt von den Pinzgauer Bio-Rindern, die im elterlichen Weitmoser Schlössl im Stall stehen. Und genau darum geht es Julian Scharfetter: beste Qualität kombiniert mit Ressourcen aus der Region, verpackt in neuem Gewand. 

Zusammen mit Marc Hutegger und Alexis Tsibidis (kennengelernt hat sich das Trio auf der Tourismusschule Bad Hofgastein) erschuf Scharfetter die „Pop-Up Alm“ sowie den Gasteiner Food:Moakt. Für die „Alm auf Zeit“ verwandelte das junge Team einen niedergelegten Schlepplift in eine Skihütte der anderen Art. Neben Craft-Bierspezialitäten, serviert auf einer selbstgezimmerten Bar, gab es kalte Platten hergerichtet im Lifthäusl. Das innovative Konzept wurde zum vollen Erfolg.

Ein weiterer Coup gelang dem Trio 2016 mit dem Food:Moakt, für den sie sich zusätzlich Felix Schellhorn ins Boot holten. Urbaner Streetmarktflair, gepaart mit der Auswahl feinster regionaler Produkte und ein innovatives Angebot an Speisen und Getränke, sorgten für Aufmerksamkeit in der sonst so beschaulichen Skiregion. Für den „Moakt“ holten sich die Jungunternehmer Spitzenköche aus aller Welt ins Boot und gaben der regionalen Kulinarik eine verdiente Bühne.

"Zukunft ist Thema":Als Hotelier- und Bauernsohn wurde Ihnen die Liebe zur Kulinarik quasi in die Wiege gelegt. Inwiefern hat Ihnen dieser Background unternehmerisch weitergeholfen? 

Julian Scharfetter: Ich bin im Hotel aufgewachsen und habe als Kind schon immer mitgeholfen. Ich hab auch von meinen Eltern vermittelt bekommen, dass die Selbstständigkeit sehr schön sein kann. Sie sind nach wie vor gute Vorbilder und ich habe nie überlegt, was mein Berufswunsch ist. Mein Glück war, dass mir das nie gesagt wurde, was ich werden soll. Ich bin mit allen Möglichkeiten und Freiheiten aufgewachsen. Ich habe von mir selbst aus die Motivation verspürt.

Sie haben eine alte Liftstation in eine hippe Pop-Up Alm verwandelt. Solch innovative Ideen kennt man meist nur aus größeren Städten bzw. Skigebieten. Wie kam es zur Idee?

Vor einiger Zeit hatte meine Familie die Möglichkeit die Station zu kaufen und mein Vater meinte, er würde sehr gerne etwas daraus machen. Da haben ich und zwei Freunde, das sind auch unternehmerische Typen, uns etwas überlegt. Wir hatten ursprünglich zwei Wochen als Testlauf geplant aber dann schnell bemerkt, dass es wirklich gut ankommt. Von Natur aus offene Besucher waren von Anfang an Feuer und Flamme für die Idee der Pop-Up Alm. Die typischen Hüttengäste waren am Anfang schon skeptisch, aber auch die konnten wir überzeugen. Wir haben das Projekt im Winter 2017 beendet, aber wir wollten es bewusst nur auf Zeit machen, deswegen auch „Pop-up“. Obwohl es keine klassische Skihütte war, wollten wir dennoch gemütliche und gute regionale Sachen anbieten.

Mit dem Food:Moakt kochen Sie gemeinsam mit heimischen und internationalen Köchen neue Gerichte. Wie trägt dieser Blickwinkel dazu bei, den Fokus wieder auf die Wertschätzung regionaler Produkte zu lenken?

Wir sind mit der Wichtigkeit von Regionalität aufgewachsen. Diese regionale Spur ist in dem Sinne ja nichts Neues, aber sie ist doch ein Stück weit verloren gegangen. Und wir wollten uns wieder darauf fokussieren, was wir schon alles haben. Wir wollten heimische Produkte und Menschen aus der Region vorstellen und ihnen die Möglichkeit geben, sich auch zeitgemäß zu präsentieren, weil es hier eben oft an einem modernen Touch fehlt. Wir haben diesen Food Moakt dieses Jahr beendet, denn wir wollten es nur drei Jahre machen um zu garantieren, dass immer wieder was Neues geboten und nicht „abgelutscht“ wird. Ideal wäre es, wenn jetzt andere Junge kommen und dieses Projekt übernehmen bzw. weiterentwickeln. 

Sie waren 2016 bei der Expertenrunde des Skiverbundes Ski amadé zu Gast. Inwiefern spielt Regionalität eine Rolle als Erfolgsfaktor?

Es ist momentan ein großer Trend, der teilweise aber auch falsch kommuniziert bzw. vertreten wird. Auf einmal ist alles biologisch und regional bis zu einem Punkt, bei dem fast alles zertrampelt wird. Oft geht dabei auch die Ernsthaftigkeit verloren, weil es zu einem Marketing Instrument geworden ist. Dabei ist das ein wirklich sehr wichtiges Thema, vor allem im alpinen Raum.

(Stand 04/2018)

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