Das größte Hackertreffen Europas: Der Chaos Communication Congress #34c3

15.000 Besucher, über 100 Vorträge und jede Menge Club Mate. Der Chaos Communication Congress hat wenig zu tun mit den sonst konventionellen Kongressveranstaltungen aus dem Tech Bereich. Doch das Hackertreffen ist mehr als nur eine Familienfeier für Nerds: Hier wird die Zukunft für Datenschutz und Privatsphäre definiert. „Zukunft ist Thema“ hat sich das Spektakel auf dem Leipziger Messegelände genauer angesehen.

Der CCC war auch 2017 restlos ausverkauft.

Sämtliche Kameras auf dem Leipziger Messegelände blieben am Wochenende vom 27. – 30. Dezember 2017 aus - eine Bedingung der Kongressteilnehmer und Veranstalter. Man möchte unter sich bleiben, vor allem aber möchte man Privatsphäre auf allen Ebenen. Es ist ein Zeichen gegen die permanente Überwachung und Missachtung von Persönlichkeitsrechten. Ein wichtiges Thema für die politisch aktive Netzgemeinde.

Es ist bereits der 34. Kongress, den der Chaos Computer Club nach dem Umzug aus Hamburg in Leipzig veranstaltet. Dem ein oder anderen computeraffinen Menschen mag der Chaos Computer Club (CCC) durchaus ein Begriff sein. Immerhin handelt es sich bei dem Verein um die wichtigste Nichtregierungsorganisation (NGO) im Bereich der Computersicherheit im deutschsprachigem Raum. Mit seinen 9000 Mitgliedern fördert der Club nicht nur Beratungsgesellschaften und IT-Sicherheitsunternehmen, sondern auch den Deutschen Bundestag. Kein Wunder also, dass CCC-Mitglieder gerne als Sachverständige zu Beratungen eingeladen werden.

Klischees und Vorurteile

Trotz Pionierarbeit und gefragten Jobaussichten wird die Hackergemeinde von der Gesellschaft sehr unterschiedlich wahrgenommen. „Unsozial, schüchtern und komisch“ sind Attribute mit denen sich ProgrammiererInnen oft herumschlagen müssen. Dabei ist es gerade diese Gruppe, die politisch besonders aktiv ist. Statt Straßendemos wird sich gemeinsam online engagiert. Das Bild zeigt sich auch am Kongress: Die abgedunkelte Messehalle ist voll mit Grüppchen, die gemeinsam an Projekten arbeiten oder sich austauschen.

"Hacker wollen Technik ausreizen und das geht gemeinsam besser", nannte Wau Holland 1981 als Motiv für die Gründung des CCC. 35 Jahre später hat sich an der Hackerethik und dem Anspruch an Technik und Moral kaum etwas verändert.

Talks aus allen Bereichen

Die Vorträge standen, wie bereits die Jahre zuvor, im Zeichen von Datenschutz und Überwachung. Wie viel Respekt man vor der Hackergemeinde hat, zeigt die hochkarätige Gästeliste: Neben Geheimdienstexperte Hans-Christian Ströbele, wurde Whistleblower Edward Snowden live aus Russland zugeschaltet um sich direkt an die Zuschauer zu wenden.

Mit von der Partie war auch die österreichische Organisation Epicenter.Works. Die Wiener berichteten von ihrem Kampf gegen die Einschränkung von Persönlichkeitsrechten und der sinkenden Privatsphäre in Österreich. Die Thematik der „falschen Sicherheit durch Überwachung“ ließ sich in vielen Vorträgen auf dem Kongress wiederfinden und wird wohl auch weiterhin die Netzgemeinde polarisieren. Doch auch zukunftsfassende Themen wie künstliche Intelligenz standen auf dem Plan.

Der 35. Chaos Communication Congress wird im Dezember 2018 stattfinden. Wer ein Ticket ergattern möchte, sollte allerdings schnell sein, der Kongress ist stets restlos ausverkauft. Alle Vorträge vom Kongress 2017 sind online kostenlos verfügbar.

(Stand 01/2018)

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