Ski Amadé: „Salzburger sind eine wichtige Zielgruppe für uns“

Dr. Christoph Eisinger, Geschäftsführer von Ski Amadé, im Interview mit Zukunft ist Thema über Erfolgsrezepte und Zukunftsaussichten eines Skigebiets, wie sich die Ansprache der Zielgruppen im Lauf der Jahre verändert hat, die Notwendigkeit von Investitionen und digitale Neuerungen.

Was ist in der heutigen Zeit das Erfolgsrezept eines Skigebiets?

Christoph Eisinger: Ski amadé, als größter Ski-Verbund Österreichs, setzt auf Gäste-Komfort, Schneesicherheit und Innovationen. Mit flächendeckendem Wlan oder der Datenskibrille ist Ski Amadé im digitalen Bereich Vorreiter. Zudem bieten wir auf und neben den 356 Pisten eine einzigartige Erlebnisvielfalt und zahllose Angebote für die unterschiedlichsten Zielgruppen.

Welche Zielgruppen werden besonders forciert?

Christoph Eisinger: Unsere einzelnen Skigebiete sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Klassischen Genuss-Skifahrern bieten wir mit „Ski amadé – made my day“ Erlebnistage mit einem Ski-Guide an, die über einen reinen Skitag hinausgehen – mit Ski-Yoga, Gondel-Frühstück oder Freeriden, je nach Region und Angebot.

Ski amadé versteht sich auch als Skiverbund für die ganze Familie. Ein Skiurlaub mit Kindern muss der gesamten Familie Spaß machen. Daher gibt es Angebote für Groß und Klein. Mit der „Mini’s Week“ vom 12. bis 26. Januar 2019 können Kleinkinder äußerst preiswert das Skifahren erlernen und Familien zu einem günstigen Preis in den Skiurlaub fahren.

Für Jugendliche bieten wir unter dem Motto „RIDE Ski amadé“ neun Snowparks, 14 Funslopes, Funcross und zahlreiche Freeride-Routen. Dazu gehören auch Aktionen wie die Cash4Tricks-Tour, bei der Jugendliche mit ihren coolen Jumps Geld verdienen können.

Natürlich sind auch die Salzburger selbst eine wichtige Zielgruppe für uns. Immer mehr Salzburger entscheiden sich nach einem erlebnisreichen Tag dafür, nicht mehr nach Hause zu fahren und in einer der gemütlichen Unterkünfte in der Nähe der Skipiste zu übernachten. Wir wollen diese Tendenz forcieren und bieten auch im Bereich der Wochenend- und Kurzurlaube attraktive Pakete an.

Wie hat sich die Kommunikation zu den Zielgruppen in den letzten zehn Jahren verändert? Worauf legen Besucher mittlerweile besonders viel Wert?

Christoph Eisinger: Allen Zielgruppen ist gemein, dass die Ansprüche an das Produkt immer höher werden. Der Skiurlaub wird als vielfältige Erlebniszeit von früh bis spät gesehen. Es geht also um größtmögliche Erlebnisdichte in all seinen Facetten, die wir für die unterschiedlichen Zielgruppen differenziert gestalten.

Was wird sich Ihrer Einschätzung nach in den nächsten Jahren ändern? Wie sieht ein erfolgreiches Skigebiet in zehn Jahren aus?

Christoph Eisinger: Winter-Tourismus wird auf jeden Fall auch in Zukunft eine hochattraktive Urlaubsform bleiben, die eine hohe Anzahl an Kunden anspricht. Das Wintersportangebot wird sich in Zukunft noch weiter differenzieren und noch stärker auf die individuellen Wünsche der Kunden eingehen. Dadurch verbessert sich natürlich das Angebot für die Besucher ständig und der Markt bleibt attraktiv. Als Skigebiet bzw. als Skiverbund darf man sich hier keinen Stillstand erlauben.

Ski amadé fällt besonders durch technologische bzw. digitale Neuerungen auf. Welche Innovationen gibt es in der angelaufenen Saison?

Christoph Eisinger: Ski amadé verbessert laufend seine Servicequalität und hat für die Wintersaison 2018/19 eine völlig neue App bekommen. Die von 3D Reality Maps entwickelte App bietet neben regionsspezifischen Informationen auch ein Trackingtool mit persönlicher Statistik, Routing-Funktion und vor allem fotorealistisches Kartenmaterial – ähnlich wie Google Street View für die Piste. So findet man rasch die nächste Hütte, Sehenswürdigkeiten oder spektakuläre Aussichtspunkte. Das WLAN-Netz steht Gästen flächendeckend kostenlos zur Verfügung. Außerdem kann man die Datenskibrille mit Live-Navigation testen. 

Diese Saison ist ein Jahr der Rekord-Investitionen. Warum wird gerade in erfolgreichen Zeiten besonders viel investiert?

Christoph Eisinger: Um am internationalen Markt mithalten zu können, sind Investitionen in neue Seilbahnen, Pistenerweiterung, Beschneiung und Servicequalität zwingend notwendig. Für die Wintersaison 2018/19 wurden 108 Millionen Euro investiert. Mehr als 60 Prozent der Investitionen fließen in neue Liftprojekte. Gleich fünf neue Bahnen sind heuer in Betrieb gegangen.

Durch den Ausbau der technischen Beschneiungen sind frühere Saisonstarts, sofern die Temperaturen passen, möglich. In Ski amadé sind über 90 Prozent der Skipisten beschneibar.

Um als Wintersport-Destination attraktiv zu sein und auch zu bleiben, ist auch die ständige Weiterentwicklung der Erlebnisbereiche enorm wichtig. Attraktionen für Kinder und Jugendliche, Snowparks, Funslopes, Funcross oder Erlebnis- und Freeride-Routen werden ständig entwickelt und erweitert.

Was sind bei aller Innovations- und Investitionstätigkeit die Konstanten, die Ski amadé ausmachen?

Christoph Eisinger: Bei aller Innovation und Entwicklung des Angebots Ski amadé hat sich der Kern unseres Produktes nicht verändert: authentische Skidörfer, offene, freundliche Menschen, beste, typisch österreichische Gastlichkeit, regionale Kulinarik in einer gemütlichen Atmosphäre gepaart mit den grenzenlosen, vielfältigen und modernen Skigebieten. Diese einzigartige Kombination macht Ski amadé aus.      

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