Die Erdäpfelpyramiden-Bauer von Salzburg

Über 300 Pyramiden aus Holz finden sich bereits im gesamten Bundesland Salzburg. Errichtet in Kindergärten, Schulen, Altersheimen und Seniorenzentren und angeregt vom Ökosozialen Forum Salzburg. Gemeinsames Setzen, Pflegen, Ernten und Genießen soll die Gemeinschaft stärken und nebenbei Wissen über ein wichtiges, heimisches Lebensmittel vermitteln. Über die Hintergründe des Projekts informiert Josef Bachleitner vom Ökosozialen Forum Salzburg.

Zukunft ist Thema: Mit welcher Zielsetzung wurde das Projekt Erdäpfel-Pyramide in Salzburg ins Leben gerufen?

Ing. Josef Bachleitner: Es ist leider so, dass der Kontakt zwischen Produzent in der Landwirtschaft und Konsument sich im Laufe der Jahre immer weiter verdünnt hat. Das Projekt Erdäpfel-Pyramide soll als Brückenschlag zum Konsumenten dienen und das vor allem im urbanen Raum. So sehen Kinder wie Landwirtschaft funktioniert und dass Lebensmittel nunmal nicht im Supermarkt wachsen.

Die Vorteile des Pyramidensystems sind schnell erklärt: Es hat einen ganz eigenen Charme, sieht originell aus und ist auch für jemanden ohne viel handwerkliche Erfahrung leicht zu bauen. Seit dem Start des Projekts sind bereits mehr als 300 Pyramiden in Kindergärten, Schulen, Seniorenzentren und weiteren Institutionen entstanden – 88 alleine in der Stadt Salzburg. Das ist der beste Beweis dafür, welche Begeisterung dieses nachhaltige Projekt auslöst. Und hier sprechen wir von echter Nachhaltigkeit, denn die Pyramiden werden auch in den kommenden Jahren wieder bepflanzt werden.

Die Idee für das Projekt stammt von einem findigen Bauer aus dem Sauwald in Oberösterreich. Daraufhin hat das Ökosoziale Forum in Oberösterreich das Projekt vor drei Jahren gestartet. Nun wurde das erfolgreiche Projekt auch in Salzburg umgesetzt. Und das nicht ohne Grund, schließlich sind Erdäpfel auch für Salzburg typisch und die „Lungauer Eachtling“ waren früher äußerst geschätzt und sehr verbreitet.

Wie wurde die Idee dann konkret in die Tat umgesetzt?

Unser vorrangiges Ziel bestand darin, dass für die Projekt-Teilnehmer keine Kosten entstehen dürfen. Im Jänner 2016 haben sich die Verantwortlichen entsprechend zusammengetan und das Projekt gemeinsam – auch mit Unterstützung des Landesschulrats – auf den Weg gebracht.

So wurden über ortsansässige Landwirte Bretter organisiert und das Saatgut vom Ökosozialen Forum, der Landwirtschaftskammer Salzburg sowie der Genussregion Walser Gemüse und Genussregion Lungauer Eachtling zur Verfügung gestellt. Mit diesem notwendigen Grundstock war es daraufhin ein Leichtes, die Pyramiden zusammenzuschrauben und zu befüllen. Unterstützung erhielten wir auch von der Landwirtschaftlichen Fachschule Kleßheim sowie natürlich von vielen Bauern und Zimmermeistern aus der jeweiligen Region.

Zusätzlich wurden zeitgerecht Insel-Veranstaltungen mit einer Erdäpfel-Expertin durchgeführt, damit die Projektteilnehmer schon im Vorfeld erfahren konnten, was sie denn eigentlich alles mit Erdäpfeln machen können und wie das Projekt etwa in den Unterricht eingebunden werden kann. So wird es in vielen Schulen heuer ein Erdäpfelfest geben und Schüler sowie Lehrer freuen sich schon darauf. Auch in den kommenden Jahren werden wir die teilnehmenden Schulen weiter begleiten und beraten.

Langfristig sind wir bemüht, dass die Pyramiden Schritt für Schritt auch ihren Weg in die Hausgärten finden und die ersten Privatpersonen bauen schon!

Die Projektteilnehmer sind höchst engagiert und das Feedback ist durch die Bank sehr positiv. Der Erfolg in der Stadt Salzburg freut uns in diesem Zusammenhang natürlich besonders. Wenn man die lachenden Gesichter auf den Fotos sieht, spürt man regelrecht die Begeisterung und das ist die schönste Wertschätzung.

(Stand: 07/2016)

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