Handwerk mit Hipstercharme

Drei beste Freunde, eine Idee und keine Angst vorm Unternehmertum: Die Rede ist von der Salzburger Firma dreikant. Seit der Firmengründung im Jahr 2016 mischen die Freunde Matthias, Stefan und Mario mit ihren markanten Designermöbeln aus Holz und Metall den heimischen Möbelmarkt ganz schön auf. Ihr Erfolg zeigt, dass Regionalität auch bei der jungen Generation immer beliebter wird. „Zukunft ist Thema“ im Gespräch mit Co-Founder Mario Siller.

S. Rehrl, M. Siller, M. Lienbacher, (c) M. Riebler

Das Fachmagazin „Holzdesign” zeichnete dreikant unlängst mit dem Titel „Unternehmen des Jahres 2018” aus. Zu Recht: Mit Ideenreichtum und spitzbübischer Leichtigkeit verleiht dreikant dem Handwerk wieder Pfiff und Charme. Die individuell gefertigten Regale, Stände und Tische sind mittlerweile weit über die Grenzen Salzburgs bekannt, die Auftragsbücher voll. Sowohl Privatpersonen als auch Industriedesign-Kunden aus der Gastronomie und dem Handel reißen sich um die „Posterboys des jungen Handwerks" (Salzburger Nachrichten). Die jungen Salzburger titulieren sich auf ihrer Website augenzwinkernd als Holzwurm, Schweissspezi und Zahlendjango, doch dahinter stecken ein von der Pieke auf erlerntes Handwerk und viel Fleiß. 

„Zukunft ist Thema“: Wie kam es zu „dreikant"?

Mario Siller: Matthias Lienbacher, Stefan Rehrl und ich waren schon in unserer Hauptschulzeit beste Freunde. Wir hatten immer den Traum, in einer eigenen Firma selbstständig zu arbeiten, eine Marke zu schaffen. Nach vielen Ideen und langem Hin und Her beschlossen wir, das zu machen, was wir am Besten können, nämlich Holz mit Stahl zu kombinieren. Matthias hat ja das Holztechnikum Kuchl absolviert, Stefan den Meister im Maschinenbau und ich die HTL Hallein für Maschinenbau. Alles begann dann mit einem Couchtisch für Stefans Eltern. Danach hatten wir die Gelegenheit, für unseren Freund Aaron Priewasser, die Genusskrämerei in Hallein einzurichten. Das war schlussendlich der Startschuss für unsere Firmengründung im Jahr 2016. Bis Ende 2017 führten wir das Unternehmen nebenberuflich, bis wir beschlossen aufs Ganze zu gehen und „dreikant" zu unserem Hauptberuf zu machen.

Entwickelt sich gerade in der jungen Generation wieder ein neues Bewusstsein für qualitative hochwertige Produkte?

Wir haben es bereits geschafft, dass sehr viele junge Leute zu uns kommen: Kunden, die Wert auf heimische Produkte und handgemachte Möbel legen. Wir bemerken sehr wohl, dass bereits die Jungen immer weniger in die Möbelhäuser gehen, weil sie einfach etwas Besonderes und nichts von der Stange haben wollen. Das freut uns extrem!

Ihr werbt mit ausgefallenen Möbelstücken, Originalität und Individualität. Wie wichtig ist der regionale Bezug? 

Wir legen sehr viel Wert auf regionale Rohstoffe sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen, da wir Massenproduktion und langen Transportwegen entgegenwirken wollen. Sobald irgendwo ein Baum gefällt wird, werden wir von den Bauern und Holzbearbeitern aus der Region kontaktiert, ob wir Interesse hätten. Zeitweise schneiden wir die Bäume auch selbst auf, um uns Stück für Stück ein Holzlager aufzubauen. Ein frisch geschnittener Baum muss rund drei bis vier Jahre lufttrocknen und anschließend nochmals zwei bis drei Wochen in die Trockenkammer . Erst dann kann man ihn verwenden. Es ist ein sehr langer Prozess, aber je früher man anfängt, desto mehr hat man in ein paar Jahren davon. Unser Ziel ist es, in ein paar Jahren möglichst viel von unseren selbstgeschnittenen Bäumen verwenden zu können, da jeder Baum seine eigene Geschichte hat. Wir wollen erreichen, dass vor allem auch die junge Generation wieder umdenkt und regional kauft und nicht nur im Internet bestellt, weil es dort am billigsten ist. 

Welche Tipps und Tricks könnt ihr anderen Jungunternehmern auf den Weg geben?

Ich denke, man sollte als Jungunternehmer nie vor großen Projekten oder Vorhaben zurückschrecken, sondern es einfach ausprobieren. Frechheit siegt, wie man so schön sagt. Auch wenn es oft nicht leicht ist, über seinen eigenen Schatten zu springen, kommen hierbei oft die genialsten Sachen raus. Es ist auch immer wichtig, größer zu denken. Man sollte sich immer Ziele stecken, die weit über dem aktuell Machbaren liegen. „Think big“ ist unser Sprichwort.

Welche Projekte stehen für „dreikant" in den nächsten Jahren auf dem Plan?

Der nächste große Schritt ist, dass wir im Juni in Hallein einen Schauraum eröffnen. Hier werden wir regionale Partner ins Boot holen, da wir eine Zusammenarbeit mit solchen Unternehmen einfach spitze finden. Bis jetzt sind die Kunden immer zu uns in die Werkstatt gekommen, doch jetzt wollen wir das Ganze professioneller betreiben. Darüber hinaus wollen wir den Vertrieb unserer Produkte auf ganz Österreich und Teile Deutschlands ausbreiten. Das oberste Ziel ist, aus dem Wort „dreikant"eine Marke zu machen.

(Stand 04/2018)

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