Upcyling: Aus Alt mach Neu. Und Besser.

Bevor Sie sich von einem altgedienten Möbelstück verabschieden, sollten Sie ihm vielleicht eine zweite Chance geben und es in die Werkstatt von Brigitta Schöllbauer bringen. Die Salzburgerin haucht Abfallprodukten neues Leben ein und schafft Unikate. Ihre Arbeit trifft den Puls der Zeit: „Upcycling" nennt sich die neue Freude an der Wiederverwertung. Lifestyle Trend für Shopping-Individualisten oder echte Alternative zur Wegwerf-Gesellschaft? „Zukunft ist Thema" hat mit Brigitta Schöllbauer gesprochen.

Brigitta Schöllbauer

Upcycling - das ist eine Kombination aus „Recycling" und „up", dem englischen Ausdruck für „Aufwertung". Das Abfallprodukt dient als Basis für einen neuen, oft höherwertigeren und optisch ansprechenderen Gegenstand. Upcycling krempelt den Wertstoffkreislauf um. Kurz gesagt, aus Alt mach Neu. Aus LKW-Planen werden beliebte Taschenmodelle, aus PET-Flaschen bunte Lampen. 

Unsere Gesellschaft, in der das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und das Bedürfnis nach Individualität immer wichtiger werden, ist ein guter Nährboden für das Modell. Upycling ist längst offiziell in der Mode- und Möbelwelt angekommen. Die Upcycling-Werkstatt in der Haydnstraße, die Brigitta Schöllbauer gemeinsam mit Janett Sumbera betreibt, ist ein Eldorado für Freunde des nachhaltigen Einrichtungstrends.

Die Liebe zum „Aufhübschen“ von Möbeln begann bei Brigitta Schöllbauer vor etwa acht Jahren und damit lange vor dem Hype zur Nachhaltigkeit. „Ich schneide, tapeziere und arbeite mit unterschiedlichen Materialien...aber der Hauptbestandteil ist die Leidenschaft“, so die gelernte Werbegestalterin. Denn dank ihres Wissens rund um das gelernte Handwerk hat die Salzburgerin keine Angst davor, sich die Finger schmutzig zu machen. Es geht darum, Möbel neu zu interpretieren und alten Dingen einen neuen Wert zu verleihen. In ihrer Werkstatt entstehen nur Unikate.

Spezielle Produkte für einen speziellen Kundenkreis

Zwar hat die gelernte Werbegestalterin immer ein Auge für außergewöhnliche Stücke und was man mit ihnen anstellen kann, doch einen großen Fundus hat sie nicht. „Meistens kommen die Leute auf mich zu, das alles ist Zufall und dadurch ergeben sich immer interessante Begegnungen. Die Kunden bringen das Produkt mit und fragen mich, ob ich das und das daraus machen könnte“, so Schöllbauer. Der Kundenkreis besteht größtenteils aus Menschen, die sich selbst dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben haben oder in einem ähnlichen Gebiet tätig sind. 

Lebensverlängerung oder echte Abfallvermeidung?

Obwohl Upcycling in gewissen Bereichen durchaus zum Prinzip der Abfallvermeidung beiträgt (Beispiel LKW-Planen), beginnt der Prozess zur Nachhaltigkeit für Brigitta Schöllbauer schon weitaus früher, nämlich beim Konsumenten. „Ich selbst bin nur ein kleines Rädchen mit der Lust zu gestalten. Die wirkliche Abfallvermeidung liegt beim Verbraucher.“ Dieser sollte sich laut Schöllbauer mehr Gedanken machen wie man wirtschaftet, was man kauft und woher die Produkte stammen bzw. was mit ihnen passiert.

Nach der Frage, was sich die Salzburger Werbegestalterin für die Zukunft wünscht, antwortet Brigitta Schöllbauer: „Ich möchte, dass die (Upcycling-)Community weiter wächst, aber sich eine gewisse Eigenständigkeit behält. Sie soll nicht unter die Räder der Marktwirtschaft kommen.“ Aber auch mehr Achtsamkeit, vor allem gegenüber anderen Menschen, ist ihr ein Anliegen: „Billige Produkte kosten zwar nicht viele Euros, aber dafür einem anderen Menschen auf der anderen Seite der Weltkugel vielleicht sogar das Leben. Billigmöbel überleben meist nicht mal ein Umziehen und das ist wirklich sehr schade... man sollte wirklich mehr Wert auf Qualität legen.“

Tipp: In der Werkstatt von Brigitta Schöllbauer und Janett Sumbera (Haydnstraße 4, Salzburg) finden regelmäßig verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Upcycling statt.

(Stand 03/2018)

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