Verantwortungsvoller Biergenuss

Wenn es um sein Bier geht, ist „Bio“ für Reinhold Barta eindeutig zu wenig. Aus seiner Brauerei in Hof bei Salzburg kommen ausschließlich biologisch-dynamische Biere mit dem internationalen Demeter-Zertifikat. Worum es sich bei Demeter genau handelt, warum er sich entschlossen hat, diesen nicht gerade einfachen Weg einzuschlagen und wie schwer es ist, ein neues Bier in Österreich zu etablieren, hat der Braumeister aus Leidenschaft „Zukunft ist Thema“ verraten.

Zukunft ist Thema: Worin genau liegt der Unterschied zwischen nachhaltig sowie biologisch-dynamisch produziertem Bier aus der Brauerei Gusswerk – also Bier mit Demeter-Zertifikat – und „normalem“ Bio-Bier nach EU-BIO-Standard?

DI Reinhold Barta: Beim EU-BIO-Standard ist alles „erlaubt“, was auch bei „konventionellem“ Bier erlaubt ist, mit dem Unterschied dass die Rohstoffe Malz und Hopfen aus Bio-Anbau stammen müssen. Bei Demeter-Bieren ist das anders. Hier wird – wie in der Demeter- Landwirtschaft – auf Kreislauf und enorme „Natürlichkeit“ der Produkte in der Verarbeitung geachtet.

Das ist für mich aber nicht weiter schlimm, weil dies sowieso „mein“ Weg ist. Ich produziere ja seit über 15 Jahren schon ausschließlich Bio-Biere, seit 9 Jahren nun Demeter-Biere. Bei Demeter müssen wir zum Beispiel eigene Bauern (natürlich Demeter) beauftragen, unsere Braugerste und unseren Brauhopfen anzupflanzen, denn diese gibt es so nicht am Markt.

Weiters wird dann in der Verarbeitung auf größtmögliche Natürlichkeit geschaut. So ist die – leider heute standardmäßige – Wasseraufbereitung verboten und jeglicher Energieeintrag in das Bier ist untersagt. Auch Schönungsmittel, Filtrationsmittel usw. sind nicht erlaubt. Das wird auch jährlich mindestens einmal von einer unabhängigen Kontrollstelle kontrolliert.

Demeter ist übrigens die griechische Göttin der Fruchtbarkeit der Erde, der Ernte, des Getreides, der Saat und der Jahreszeiten (Anm.).

Warum haben Sie sich dazu entschlossen, mit Ihrem Bier einen neuen, verantwortungsvollen Weg zu gehen?

Weil das für mich eine Grundsatzentscheidung war und ist. Mir liegt Nachhaltigkeit und zu wissen, woher etwas kommt und wie mit der Natur umgegangen wird, sehr am Herzen. Hier hat mich mein ehemaliger Biologieprofessor enorm geprägt.

Wie schwierig ist es, auf einem Biermarkt wie Österreich ein derartiges nachhaltiges Bier salonfähig zu machen?

Die ersten sechs bis sieben Jahre waren enorm schwierig. Bier ist ein sehr emotionales Getränk und verlangt sehr viel Durchhaltevermögen. Die Erstinvestitionen und auch Nachinvestitionen sind enorm und können erst über lange Jahre Produktion egalisiert werden.

Seit ca. zwei Jahren sind wir glücklicherweise auf einem „lebensfähigem“ Level und die Nachfrage nach Bio-Bier aus Österreich und auch Bier-Spezialitäten steigt noch weiter an.

(Stand: 02/2016)

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