Smart-Grids - die neue grüne Welle

Egal ob dem Geldbeutel oder der Umwelt zuliebe, immer mehr Verbraucher setzen auf erneuerbare Energiequellen. Durch den vermehrten Einsatz von Ökostrom und Photovoltaik Anlagen erlebt das System eine nachhaltige Wende. Das Pionierprojekt "Smart-Grids" der Salzburg AG zeigt dabei wie mit Hilfe der Digitalisierung nicht nur das eigene Leben erleichtert wird, sondern gleichzeitig die Welt ein wenig grüner macht. Dr. Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG, im Interview.

Vorstandssprecher Leonhard Schitter

Sonne, Wind oder Wasser - sie alle sind Lieferanten der modernen Energieversorgung. Doch oft besteht das Netz zwar aus vielen Erzeugern aber einem schwankenden Angebot. Das Prinzip von Smart Grids (z.Dt: intelligente Netze) soll genau dieses Problem lösen.

Intelligente Verteilung mit Hilfe von Digitalisierung.
Grundidee ist, den Strom unter den Anlegern so zu verteilen, dass er genau dort hingelangt wo er gerade benötigt wird. Der "smarte" Verbraucher kann sich dabei entspannt zurücklehnen und sogar Geld verdienen. Doch wie genau funktionieren Smart-Grids?

Ursprünglich erhalten wir unseren Strom von regionalen Anbietern durch ein ausgebautes Netz. Mit den "intelligenten Netzen" aber wird nicht nur Energie vom regionalen Anbieter ins Netz eingespeist, sondern auch von einem selbst. Es ist also eine Art Zweibahnstraße: Produziere ich Strom durch meine Photovoltaik Anlage, welche ich gerade nicht benötige, wird diese ins allgemeine Netz eingespeist und ich bekomme dafür Geld.

Das Konzept hinter den Smart Grids ist denkbar einfach: steuern wann welchem Gerät Strom zugeführt wird. Somit können erneuerbare Energien besser verwendet werden, schließlich ist Strom nicht speicherbar und muss dann verwendet werden, wenn er erzeugt wird.

Ein Beispiel: Man kommt wie die meisten Verbraucher gegen 18 Uhr von der Arbeit nachhause. Man lädt das Handy, schaltet den Fernseher an und gleichzeitig hat man den Laptop am Schoss. Das Elektroauto in der Garage will aber auch noch geladen werden. Genau hier kommen die Smart Grids im Spiel. Diese ermöglichen es den Verbrauch besser zu planen. So wird das E-Auto automatisch in aller Früh geladen, wenn der Verbraucher noch schläft, aber die Windräder schon kräftig am Arbeiten sind. Die Netze können entlastet und Spitzen im Stromverbrauch vermieden werden.

Salzburg entwickelt "Netz 2.0 der Energiewirtschaft"
In Sachen Smart Grids ist Salzburg ein internationaler Vorreiter, bereits seit 2009 bastelt das Bundesland am System der Zukunft."Wir gehen davon aus, dass der Anteil der dezentralen Energieerzeugung stark steigen wird, der Klimaschutz in der Politik an Bedeutung gewinnt und die Förderung sich in Richtung intelligente Lösungen entwickelt", so Vorstandssprecher der Salzburg AG Dr. Leonhard Schitter. Aber wie soll das umgesetzt werden?

Getestet wird in Form der beschaulichen Modellgemeinde Köstendorf, im Salzburger Flachgau: 90 Haushalte repräsentieren, was auch bald Realität in ganz Österreich sein könnte: intelligente Regeltechnik unter der Fülle von Familien als Energielieferanten und Verbraucher. Durch den Einsatz von High-End-Batteriespeicher will man sichergehen, dass auch dann Strom aus der Photovoltaik-Anlage verfügbar ist, wenn Gewitterwolken aufziehen.

Schitter betont dabei vor allem den Schritt zur Digitalisierung unter dem Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Dies sei ein wichtiger Punkt und bringe Schwung in das Kerngeschäft der Energie. Die Regulierung des Stromverbrauchswerde damit transparenter und leichter steuerbar. Dies wiederum habe nicht nur eine Reduktion der CO2 Emissionen zur Folge, sondern auch eine verbesserte Energieeffizienz.

In diesem Sinne dankt nicht nur der Geldbeutel, sondern auch Mutter Natur.

(Stand 03/2017)

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung – vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers durch einen Steuerberater ersetzen. Die beschränkte Steuerpflicht in Österreich betreffend Steuerausländer impliziert keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen der Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind, liegen bei der Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft auf. Im Falle von anderen Emissionen liegt der Prospekt samt allfälligen Nachträgen beim jeweiligen Emittenten auf.

Diese Produkte könnten Sie interessieren

Sarasin Sustainable Water

Der Fonds investiert hauptsächlich in Unternehmen, die sich durch nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser auszeichnen. weiterlesen

Mehr Information zum Thema: Produkte Ressourcen

Kepler Öko-Energien

KEPLER Öko Energien veranlagt überwiegend in Unternehmen aus dem Sektor „Saubere und Nachhaltige Energien“. weiterlesen

Mehr Information zum Thema: Produkte Ressourcen