Smart in eine lebenswerte Zukunft

Intelligent vernetzt, erneuerbar versorgt und nachhaltig mobil soll sie sein, die Smart City Salzburg. Doch was steckt hinter dem Hype der ständig intelligenter werdenden Städte und wie schlägt sich Salzburg im internationalen Vergleich? Im Gespräch mit Ing. Franz Huemer, Energie- und Smart City-Koordinator der Stadt Salzburg.

Der erhöhte Verbrauch von Ressourcen, Klimawandel sowie der stetig größer werdende Ballungsraum von Großstädten fordern kreative Lösungsansätze. Das Konzept von „Smart City“ soll genau diesen Problemen entgegenwirken und dabei gleichzeitig die Lebensqualität der Bürger verbessern.

Neben Graz, Linz und Wien kann nun auch die Stadt Salzburg einen Smart City Plan ihr Eigen nennen. Mit dem „Masterplan 2025“ und der Ergänzung „Masterplan 2050“ setzt die Stadt Salzburg nicht nur auf die Umstrukturierung energiepolitischer Ziele, sondern auch auf die Akzeptanz der Bewohner. Die Masterpläne setzen maßgeblich den Grundstock für Mensch und zukünftigen Lebensstil.

"Zukunft ist Thema": Gerade in Sachen Smart Cities und Nachhaltigkeit scheint Salzburg anderen Bundesländern weit voraus. Worauf stützt sich dies? 

Franz Huemer: Viele Smart Cities haben in den verschiedensten Bereichen hervorragende Ansätze und auch umgesetzte Beispiele aufzuweisen. Die Industrie, die Wirtschaft und nicht zu vergessen die Forschungsunternehmen und Universitäten, haben immer wieder Ideen zur Smart City die mit Städten umgesetzt werden.

Diesen Weg will die Salzburger Stadtverwaltung mit der Bevölkerung gemeinsam gestalten. Grundlage dafür ist der Masterplan 2025, der ihm Jahr 2012 in einem intensiven Stakeholderprozess erstellt wurde. Inhalte sind die Zukunftsvision für die Stadt 2050 und ein konkreter Maßnahmenplan bis 2025. Die “Nutzer“ der Stadt (Bewohner und arbeitende Bevölkerung, sowie Touristen und Besucher) sollen den „smarten Weg“ mitgestalten und mitgehen, damit die „Vision einer wohn- und lebenswerten Stadt“ auch in der Zukunft erhalten werden kann.  

In der Stadt Salzburg wurden Themen wie Nachhaltigkeit und Effizienz ja schon lange, bevor es erste Smart City Ansätze gab, umgesetzt. Dies zeigt sich in vielen Beispielen: Beim  Aufbau eines Energiemonitoring-Systems (EKS), für die städtischen Gebäude im Jahr 2000, waren Energieeffizienz und Ressourcenschonung wesentliche Grundlagen bei der Entscheidung.  

Zusätzlich wurden nicht nur Visionen und Maßnahmen beschlossen, sondern auch entsprechende organisatorische Strukturen zur Abdeckung der breiten Themenvielfalt sowie zur Erzielung einer hohen Akzeptanz bei Entscheidungsträgern und Multiplikatoren der Stadt geschaffen. 

Wie schlägt sich Salzburg bzw. Österreich im europäischen Vergleich auf diesem Gebiet? 

Zum Thema „Smart City“ gibt es unzählige Vergleichsstudien und Rankings, die je nach Betrachtungsweise und Verfasser der Studie, sehr unterschiedliche Ergebnisse bringen. Hier zeigte sich, dass die untersuchten österreichischen Städte sehr gut im europäischen Vergleich abschneiden. 

Die Stadt Salzburg hat ihre Bemühungen zur Umsetzung des Masterplans im Rahmen des Zertifizierungsprogrammes eea (European Energy Award), das in Österreich von den e5 getragen wird, im Jahr 2016 überprüfen lassen und bekam einen Umsetzungsstand von 64,5 % attestiert. Dafür wurde die Stadt Salzburg auf Anhieb mit dem European Energy Award in Silber ausgezeichnet. 

Die gleichrangige Betrachtung aller Handlungsfelder, die Sicht auf die Auswirkungen einzelner Maßnahmen auf die anderen Bereiche, die gemeinsame Gestaltung des Masterplanes im Stakeholderprozess und die gute organisatorische Struktur des Smart City Prozesses in Salzburg, wird bei nationalen und internationalen Austauschtreffen immer wieder hervorgehoben. Trotz dieses Lobes wollen wir nicht stehen bleiben, sondern sind gerade dabei den Masterplan nach einer ersten Umsetzungsperiode von fünf Jahren (2012 – 2017) einer Revision zu unterziehen und gemeinsam mit den Ergebnissen aus dem Evaluierungsprozess auf das neue Ziel: „European Energy Award in Gold“ hin zu adaptieren.

(Stand 10/2017)

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