„WUUX Surfboard Shaper“ Wilhelm Margreiter: Wenn Surfboards zum Social-Media-Instrument werden

In seiner Grödiger Tischlerei baut Dipl.Ing. Wilhelm Margreiter einzigartige Surfboards. Abnehmer dafür findet er rund um den Globus. Mit „Zukunft ist Thema“ spricht Margreiter über die Salzburger Surfszene, worauf ausländische Mitbewerber neidisch sind, wie Holz Menschen verbindet und den Bekanntheitsschub über Instagram

Was macht man in Salzburg am Morgen des 24. Dezember? Eine Gruppe von Sportlern hat auf diese Frage eine eher ungewöhnliche Antwort gefunden. Sie geht surfen. Rund um die künstliche Welle im Almkanal im Süden der Stadt hat sich in den vergangenen Jahren eine kleine, aber feine Szene entwickelt. Für diese ist Surfen ein Ganzjahressport, unabhängig von den Witterungsbedingungen.

 

Spezielle und einzigartige Boards

Allerdings werden normale Surfbretter im 4,5 Meter breiten und von Betonwänden umgebenen Kanal schnell kaputt. An dieser Stelle kommt Wilhelm Margreiter ins Spiel. Der 41-Jährige baut unter seiner Marke WUUX Spezial-Surfboards. „Es gab eine Nachfrage nach stabileren Boards. Die Entwicklung hat zwei Jahre gedauert und viele Prototypen verschlungen. Aber die investierte Zeit hat sich ausgezahlt. Es ist etwas sehr Spezielles und Einzigartiges entstanden“, erzählt Margreiter.

 

Margreiters „Superkraft“

Über dem selbst entwickelten Kern liegt eine Schicht aus Glasfaser und Karbon. Die Außenverkleidung besteht aus Holz – dem ebenfalls selbst kreierten „Fullwoodjacket“. Margreiters besondere „Superkraft“ liegt darin, das Holz um die Kanten zu biegen. Das macht außer ihm weltweit noch keiner. „Natürlich gehen nicht alle Furniere über das Board. Aber mit der Zeit bekommt man ein Gefühl, bei welchem Holz das möglich ist und bei welchem nicht.“

 

Während der Surfboard Shaper die Kunststoffe aus Deutschland bezieht, setzt er bei der Holzauswahl auf österreichische Händler. „In Österreich gibt es die weltweit größte und beste Auswahl an Hölzern. Es ist unglaublich. Viele Kunden können gar nicht glauben, was in diesem Bereich alles möglich ist. US-amerikanische und australische Shaper sind zum Beispiel ganz neidisch, weil sie das Material, das sie brauchen, daheim nicht bekommen.“

 

„Sisterboards“: Holz, das verbindet

Als besonderes Marketing-Tool hat Margreiter das Sisterboards-Konzept entwickelt. Sisterboards können unterschiedliche Größen und Formen haben, stammen jedoch immer vom selben Baum bzw. Furnierbund, sind also miteinander verwandt und sehen ähnlich aus. Zusätzlich ist die Stückzahl von der Natur aus limitiert (ca. 3 bis 5 Boards). Wenn die Besitzer wollen, werden sie via Instagram und WhatsApp mit ihren „Sisterboards-Kollegen“ vernetzt. Dies geht häufig so weit, dass sich neue Freundschaften entwickeln und sich Kunden gegenseitig auf der ganzen Welt besuchen (ein Spanier

nach Österreich, ein Portugiese nach Kalifornien etc.) Die WUUX Surfboards werden so zu haptischen Social-Media-Instrumenten. Sie verbinden Kunden ein Board-Leben lang.

 

Über „Boardporn“ zu internationaler Bekanntheit

Seine internationale Bekanntheit in der Surferszene verdankt Margreiter der Plattform Instagram. „Am Anfang habe ich einiges ausprobiert über Facebook oder Youtube, habe aber schnell bemerkt, dass sich das meiste über Instagram abspielt. Ich hatte auch das Glück, dass der weltweit größte Surfblog „Boardporn“ mit über 170.000 Followern einige meiner Boards gepostet hat. Die bekommen rund 1.000 Einsendungen pro Tag, posten aber nur zehn. Ich habe zwar aktiv nie etwas hingeschickt, er ist dennoch auf mich aufmerksam geworden. Durch aufwändige Recherchen im Web und auf Instagram habe ich auch bemerkt, dass meine Art, Boards zu bauen, weltweit einzigartig ist - was mich sehr überrascht hat.“

 

Mittlerweile liefert Margreiter sogar Boards in berühmte Surfdestinationen wie Hawaii oder Kalifornien, aber auch nach Taiwan, Portugal, Frankreich, Schweden, Dänemark oder in die Niederlande. „Es gibt nicht viele Holzsurfboards, die in Performance und Gewicht im Vergleich zu Standard-Surfboards konkurrenzfähig sind. Wir haben 2017 die österreichische Staatsmeisterschaft im Surfen in Ericeira / Portugal gewonnen. Außerdem verwende ich viele schwere dunkle Hölzer. Das erinnert viele Surfer an die Urform des Surfbretts aus den Pionierzeiten in Hawaii. Die Leute sind dann ganz perplex, dass ein Österreicher, der nur Hobbysurfer ist, derart schöne und gute Surfboards bauen kann.“

 

Erster Mitarbeiter

Die meisten Kunden kommen allerdings weiterhin aus der näheren und weiteren Umgebung in Salzburg bzw. München. Während sich in der Oktoberfest-Metropole rund 3.000 Aktive rund um die Eisbachwelle tummeln, schätzt Margreiter die Salzburger Szene auf etwa 700 bis 800 („mit einem Kern von 70 bis 80, der das ganze Jahr surft“).

 

Und die Bestellungen trudeln auch in Herbst und Winter weiter munter ein. Bis zu einem dreiviertel Jahr müssen Kunden teilweise auf ihr High-End-Board warten. Dennoch bietet der Grödiger seit kurzem auch Boards für Stand-up-Paddling an. Um dem Ansturm Herr zu werden, beschäftigt der 41-Jährige mittlerweile einen Mitarbeiter. Denn schließlich sollen die Kunden auf der ganzen Welt zufrieden sein, sowohl im Dauersommer in Hawaii als auch in Salzburg am Weihnachtsmorge

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